Wie es im Jahre 1953 begann

Wisa wurde von Willy Sannemann Sr. gegründet, der 1953 im Vorderzimmer seines Elternhauses in der Enschedeer Esstraat mit dem Bedrucken von Ballons begann. Sannemann senior hatte die ersten bedruckten Ballons einige Jahre zuvor auf Wunsch des Enscheder Schuhladenbesitzers Bervoets-Vriezelaar aus Deutschland mitgebracht.

Der Großvater der heutigen Geschäftsführerin Frau Anouk Sannemann, der in den Nachkriegsjahren als Kellner in seinem Vaterland arbeitete, kaufte die bedruckten Ballons bei der Kölnischen Gummifäden Fabrik und transportierte sie in einer kleinen Kiste auf seinem Moped nach Enschede.

Selber drucken
„Irgendwann dachte er: Das kann ich auch“, sagt Willy Sannemann jr. „Also haben wir sie fortan selbst bedruckt. Das Problem dabei ist jedoch, dass man einen Ballon erst aufblasen muss, bevor man ihn bedrucken kann. Dazu benutzten wir in den Anfangsjahren einen Staubsauger. An dem Ballon wurde eine Wäscheklammer befestigt, wonach der Ballon über ein Klischee bewegt wurde. Die Aufgabe von uns Kindern war es, diese Wäscheklammern danach von den Ballons abzunehmen. So war jedes Familienmitglied am Herstellungsprozess beteiligt.“

Die Wäscheklammern wurden einige Jahre später ersetzt durch einem die Felge eines Fahrrads. Darüber lief ein Riemen wodurch einige Ballons die Puste behielten und so trocknen konnten. Willy Sannemann jr. stieg schon im Alter von 15 Jahren in die Firma ein, als sein Vater schwer erkrankt war. „Als mein Vater wieder gesund war, bin ich nicht zurück zur Handelsschule gegangen, weil mir das Lernen sowieso keinen Spaß machte. Der Handel ist viel aufregender.“

Die Anfangsproduktion von 500 Ballons pro Tag steigerte sich schnell. Nach dem Kauf der Halle einer nahe gelegenen Kartonagefabrik waren zumindest die Platzprobleme beseitigt. Die Nachbarsfrauen der Familie Sannemann waren in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren als Teilzeitkräfte in der Firma beschäftigt. „C&A war unser erster großer Kunde. Immer wenn C&A eine neue Filiale eröffnete, waren wir persönlich dabei, um Ballons zu verteilen.“

Auf untenstehenden Fotos die Wohnung der Familie wo die ersten Ballon-Druckergebnisse erzielt wurden und Willy Sannemann sen. in der damaligen Ballondruckerei im Jahre 1966 und wie dieser bei der Eröffnung einer C&A-Filiale in den sechziger Jahren in Amsterdam Ballons verteilt.

Einstieg in die Werbewelt
Sannemann Senior sah bald, dass es in der Werbewelt mehr zu verdienen gab und gab seinem Unternehmen auf verschiedenen Messen wie den Jaarbeurs in Utrecht, den Jaarbeurs van het Oosten und dem Slavakto (Slagersvak tentoonstelling) noch mehr Bekanntheit. Neben Luftballons wurden nun auch handgefertigte Schlüsselanhänger, Stifte und bedruckte Sparschweine verkauft, ein echter Reiter für die Metzger.

Auf der Metzgerei kam Utrechts größter Metzger (“Es ist gut, es ist von Teekens”) und fragte, ob diese kleinen Zedppelinballons mit einer Pfeife auf ihnen etwas seien. Sannemann fragte, ob er Ein Metzger sei, und er war es. “Nun”, sagte Sannemann, “dann hast du mindestens einmal in der Woche “Hackfleisch im Angebot”, und das hatte er” sagte Sannemann. Der Metzger nahm 5 Säcke Luftballons und kam am nächsten Tag mit den Worten zurück: “Händler, du hast recht, es war wie unser Hackfleisch Angebot”.

1966 – 1986: Sannemann Jr. übernimmt die Produktion
Willy Sannemann Jr. trat im Alter von 15 Jahren wegen der Krankheit seines Vaters in das Unternehmen ein. “Nachdem mein Vater sich erholt hatte, ging ich nicht zurück zum LEAO, ich hatte da kein Bock draufeinen kleinen Bruder tot. “Der Handel ist viel spannender.” Die Produktion begann bei 500 Stück pro Tag, steigt aber bald. Nach dem Kauf einer Firmenhalle der angrenzenden Kartonfabrik ging es Wisa besser. Nachbarn der Familie Sannemann waren in den 1950er und frühen 1960er Jahren als Teilzeitbeschäftigte tätig.

Schneller und effizienter
Bald stellte sich heraus, dass es eine andere Methode geben muss, um die Ballons schneller und effizienter zu drucken. In Belgien wurde eine “Fabrik” gefunden, die den Druck der Ballons vereinfachen könnte. Gummiklischees oder handgeklebte Brieftexte wurden auf eine Metallrolle geklebt und durch ein Farbbad geschleift, wodurch ein negativer Eindruck auf eine ebenso rotierende Gummirolle entsteht. So konnte man hier leicht einen aufgepusten Ballon von Hand halten, und so wurde der Druck auf dem Ballon “übernommen”. Der bekannte Elektrolux Staubsauger wurde durch einen kleinen Kompressor ersetzt!

Revolutionär, aber die Belgier haben vergessen, ein Patent auf ihre Erfindung zu beantragen… Nicht weniger als 20 Maschinen wurden “gekauft”. Durch den Anschluss von zwei dieser sogenannten Handmaschinen und das Platzieren eines sogenannten Befestigungsrades vor der Maschine wurde eine Ballondruckmaschine erhalten, die den Ballon plötzlich zweiseiten drucken konnte. Dadurch konnte die tägliche Produktion gesteigert werden. Die 10 Mädchen in der Druckerei stellten nicht weniger als 10.000 Ballons pro Person Tag für Tag von Hand auf die Maschine, danach wurde der Ballon automatisch aufgeblasen, notierte das Textbild der Rolle und deflationierte dann sofort wieder.

1976 wurde die Ära der Wäscheklammern und des Fahrradrades endgültig beendet

Speicherkapazität
1976 übernahm Willy Sannemann Jr. das gesamte Geschäft. Willy Sannemann senior verabschiedete sich aus dem Geschäft und das Unternehmen wuchs stetig, aber nicht der Raum, in dem gearbeitet werden musste. Die Lagerkapazität mußte erhöht werden und das Wohnhaus und Garten der Nachbarn, war bereits vollständig gebaut. Sobald Lastwagen entladen werden mussten, wurden auf beiden Seiten der kleinen Esstraat nur einen halben Tag lang Schilder aufgestellt, das der Verkehr nicht mehr passieren konnte, weil alles von Hand entladen werden musste, wobei auch die Spediteure am Nachmittag kamen, um die Ware abzuholen. Irgendwann konnten wir einen Auftrag vom Holländischen Bierbrauer Heineken bekommen, aber sie wollten zuerst sehen, ob unser Unternehmen “Heineken-würdig” war. Mehr als 3 Tagen haben wir gehobelt und geputzt. Alles war blitze blank sauber jedoch wwei Wochen später erhielten wir eine Ansage, das Unternehmen war für denen zu klein…..

1988 – 2003: Neubau am Euregio-Industriegelände
Nach der Absage des Amsterdamer Brauers 1987 erkannte Willy Sannemann, dass dies im Wohngebiet Enschede nicht möglich wäre, wenn er mit seiner Ballonfirma weiter wachsen wollte. Es wurde beschlossen, im Euregio Business Park ein komplett neues Geschäftshaus zu errichten. Geld gab es nicht, aber “De Bank” (die Hausbank der Familie seit 1953) wie Willy Sannemann sah das Wachstum des Unternehmens, so dass dieser Neubau realisiert werden konnte.

Das gegenseitige Vertrauen war seit 1953 nicht verletzt worden, und indem man ihm die Schultern zulegte, war das Risiko nicht allzu groß, denn die Arbeit in Wisa war dem nicht abgeneigt. Willy hatte geplant, das investierte Geld schnell wieder hereinzuholen und machte auf Messen im In- und Ausland große Fortschritte.

Das Angebot an “Pfennig-Produkten” des Unternehmens wurde erweitert. Eine Sache führte zum anderen. Sonnenblenden, Flaggen und andere verwandte Produkte, die unter Ihrer eigenen Leitung hergestellt werden könnten.

 

Unter Kontrolle
So war eine Bestellung von bis zu 2 Millionen Stück Jo-Jo’s für Amerika, dachte man. Kein Unternehmen in den Niederlanden oder Deutschland wollte es starten, aber Willy und seine Verwandten “gefielen” den Job. Wie man auch denkt die eigene Regie führen zu können, wenn die Mitspieler nicht wie vereinbart funktionieren, ist das Spiel schnell vorbei.

Das ist richtig, es ist passiert. Ein Lieferant, der das Produkt “automatisch” verpacken würde, stellte die Produktion nach einiger Zeit ein, da das Verpacken der Jo-Jos sehr enttäuschend war. Schwer zum vereinbarten Preis stellte sich danach heraus und er wollte nicht weniger als das Doppelte des Betrages erhalten. Das Unternehmen wurde natürlich vom Gericht vorgeladen, um die Produktion zum vereinbarten Preis zu beenden, aber fast ein Monat war vergangen, ohne Produktion.

Die von den Amerikanern gesetzte Frist had, sonst wäre das nun wachsende Unternehmen zum Scheitern verurteilt gewesen. In Eile wurden unsere eigenen Verpackungsmaschinen (Flowpack) gekauft und jeder wurde Tag und Nacht eingesetzt, um das Jo-Jo zu verpacken. Verpacken von zwei Kunststoffteilen, eine Schnur und eine Sicherheitsbeschreibung, ja, denn es war für die Amerikaner, wo Spielzeugartikel waren die höchsten Sicherheitsanforderungen. Am 22. Januar 1989 wurde die Arbeit am Morgen erledigt, die 2.000.000 Jo-Jos konnten versendet werden. Es brachte nicht den angeblichen Gewinn, der berechnet worden war, sondern nahm eine Menge zusätzliche Energie und mehrere Jahre seiner Gesundheit und seit diesem Datum hat Willy sich von der Herstellung eines Produkts erholt, wo er selbst nicht unter Kontrolle ist.

2000 – Anouk Sannemann trifft ihre Entscheidung und führt das Unternehmen seit dem Jahre 2000, mit Erfolg!
Anouk geschäftlich tätig im Familienunternehmen? “Das nie”, sagte Sie! Kundenbetreung? “Oh nein, bitte nicht” sagte sie immer wieder. Dafür wäre sie nicht geeignet, dachte sie. Bis sie nach einiger Zeit eines Mittags als Aushilfskraft nicht nur die Nachteile sondern auch das Gute in dem Famielienunternehmen erkannte und im Jahre 1993 selbst entschied zuerst als Verkaufsmitarbeiterin tätig zu werden. Sannemann’s hatten endlich, nachdem schlechte Erfahrungen mit einem Geschäftsführer gemacht wurden, eine gute Aussicht auf eine tüchtige und kundengerechte Geschäftsleitung, denn in Kürze stellte sich heraus das Anouk Ihrem Vater sehr ähnlich war. Der Handel und der Umgang mit Kunden war Ihr auf den Leib geschrieben und sie konnte schon bald die Regie im Büro übernehmen sodas Willy Sannemann, nachdem er selber seit dem Jahre 1966 in der Druckerei tätig war, sich mehr und mehr dem technischen Bereich des Unternehmens wittmen konnte. Seit dem Jahre 2000 gehört Anouk zur Geschäftsleitung des Unternehmens und ist befugt alle Entscheidungen im Sinne des Unternehmens zu treffen.

Vom altmodischen Flexodruck zum Qualityprint Siebdruck
Hohe Ansprüche wurden immer wieder gestellt an Produkt und Druckqualität, so auch für Luftballons. Der altmodische Flexodruck war nun nicht gerade eine Qualität der höchsten Stufe. Kugelschreiber, T-shirts und zahlreiche andere Artikel wurden bereits seit Jahren im Siebdruck gefertigt also warum nicht auch versuchen Luftballons im Siebdruck zu bedrucken. Die Schwierigkeit war das ein aufgeblasener Ballon nicht gerade eine stabile Fläche hat.

Die Amerikaner hatten diese neue Drucktechnik bereits im Griff, gaben diese Fähigkeiten jedoch nicht gerne dem europäischem Markt bekannt. Willy wäre nicht Willy dieses Fhänomen nachzuvollziehen wie es funktionieren sollte und machte sehr schnell die ersten Versuche um zu einem guten Siebdruck zu kommen. Maschinen wurden gebaut, geändert, nochmals neu gebaut u.s.w., u.s.w. bis schließlich damals die modernste Druckmaschinen im Siebdruckbereich zu Stande kamen. Nur das einlegen der der Ballons in die Maschine mußte und sollte unbedingt noch vereinfacht werden. Willy träumte nicht nur davon sondern tüftelte ca. 8 Jahre an seine Automatisierungen wodurch jetzt vollautomatische Ballon-Siebdruckmaschinen im Einsatz sind.

NEUE MASCHINEN FÜR DIE PAPIERVERARBEITUNG UND BALLONDRUCKEREI

2007 – Neue Maschine für die Produktion von Portionsfähnchen/Käsepicker
Nebst den guten Käse kommen auch die Käsepicker aus Holland. Die erste Maschine mit der man vollautomatisch Portionsfähnchen / Käsepicker herstellen konnte, wurde bereits 1995 gebaut und musste inzwischen ersetzt werden. Die allerneueste Maschine ist erwartungsgemäß Ende März 2007 in Gebrauch genommen worden. Durch diese Maschine wurde nicht nur die Qualität stark verbessert, wir können damit auch die Produktionsmengen besser beherrschen. Selbstverständlich wird auch bei dieser Maschine die vollautomatische Bearbeitung, kleben und verpacken – handsfree – ausgeführt. Ein gutes Gefühl bei diesen hygienisch anspruchsvollen Produkten. Die Produktion der Portionsfähnchen wurde durch den weiteren Maschinenbau sogar verdoppelt und die nächste Produktionsmaschine ist im Jahre 2008 im Anmarsch, damit wir die Lieferzeiten weiterhin verkürzen können, denn die Nachfrage nach Käsepicker ist überwältigend. Und das nicht nur aus dem Land der Käse. Frau Antje wird sich jedoch wieder freuen, denn keinen Käse ohne Käsepicker!

2008 – Die dritte Maschine für die Produktion von Papierfähnchen wurde in Betrieb genommen
Anfang Februar 2008 wurde die allerneueste Maschine für die vollautomatische Herstellung von Papierfähnchen in Betrieb gekommen, wodurch die Produktionskapazität sich jetzt zwischen 150.000 Stück täglich beträgt. Die anstürmenden Anfragen können jetzt von uns meisterlich bewältigt werden.

2009 – Weitere Maschine für Portionsfähnchen fertiggestellt
Die Nachfrage nach unseren Portionsfähnchen ist so gross, das wir uns bereits Mitte des Jahres 2008 entscheiden mußten eine weitere Maschine zu bauen. Auch in Schichtarbeit konnten die von unseren Kunden gewünschten Stückzahlen nicht bewältigt werden. Es wird wohl zu zu schreiben sein an Qualität, Verarbeitung und Verpackung. Anfragen über Millionen Stückzahlen mußten deshalb leider des öfteren mit einem „nein“ beantwortet werden da wir andere Aufträge bestimmt nicht absagen wollen. Ab sofort werden auch die größeren Stückzahlen mit recht guten Lieferzeiten beantwortet und von unsere neue Maschinenversion bedient.

Januar 2010 – Einführung des neuen Drucksystems für Luftballons im High Quality Precision Print
Immer wieder werden höhere Ansprüche gefordert an der Ballondrucktechnik. Wo man sich früher noch zufrieden gab mit einem so genannter Satztext, wurden die farbigen Logo’s eingeführt. Jedoch durch diese allerneueste Druckmethode können farbige Bilder im Euroskaladruck CMYK erreicht werden und können wir sogar bis zu 8 Druckfarben drucken, wie z.B. Euroskala + 4 zusätzliche Druckfarben. Der einzige Nachteil ist die befüllung dieser Maschine welche noch optimiert werden muss.

Januar 2011 – Einführung des völlig automatisierten Feeders für den High Quality Precision Print
Nicht nur „Prosit Neujahr“ sondern auch die Einführung der automatisierung für die HQPP-Maschine. (Wie die Drucke aussehen, können Sie sich ansehen in der Fotogalerie. Wie die Maschine aussieht ……..? Schauen Sie sich unseren Produktionsfilm an.

2012: Vollautomat für Papierfähnchen C.
Eine weitere neue Maschine zur Herstellung von Fahnen Format C. Fähnchen im Format C wurden manuell mit einem Kunststoffstab verklebt. Nachdem die Umsatzentwicklung in diesem speziellen Format im vergangenen Jahr stark zugenommen hat, konnten wir die Nachfrage nicht immer pünktlich decken. Daher wurde eine Maschine ähnlich den A + B-Formaten entwickelt, die nun auch vollautomatisch bis zu ca. 40.000 Fahnen pro Tag verarbeiten kann. Die Tagesproduktion von Papierfähnchen in der Papierverabeitung läuft hiermit auf 190.000 Stück.

2015: Neue Maschinen zur Herstellung von Pappteller.
Pappteller sind nichts Neues, denn in Shops sind sie zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier bereits seit Jahren erhältlich, meist aus Fernost-Produktionen. Die Nachfrage konnte jedoch in Europa mit kurzen Lieferzeiten nicht gewährleistet werden so dass wir es ab sofort in unserer Abteilung Papierverarbeitung in Enschede in 4 verschiedenen Formate produzieren.

2016: Gastronomie ist “booming business
Nach dem Riesenerfolg unserer Portionsfähnchen, gibt es jetzt auch eine Maschine für die vollautomatische produktion von Burgerpicker. “Food” ist booming und die Nachfrage nach produktbezogenen Produkten steigt hierdurch selbstverständlich auch. Mit der Erfahrung, die wir seit Jahren mit der Produktion von Partypickern haben, haben wir so schnell wie möglich eine Maschine für Buergerpicker entwickelt! Diese Maschine ist seit August 2016 erfolgeich im einsatz.

2016: ANOUK VON GESCHÄFTSFÜHRERIN ZUM EIGENTÜMER.
Willy Sannemann Junior mittlerweise Senior, 50 Jahren Herz und Seele im Geschäft, und mit seinen 65 Jahren ist die Zeit gekommen den Taktstock an Anouk zu überreichen. Sie ist seit 1994 im Familienunternehmen tätig als Geschäftsführerin und nun auch die Eigentümerin des Unternehmens. “Die Oldies” lernen bereits seit Jahren mehr von Ihr als umgekehrt. Neuer Wind durch das Unternehmen, weitere Einblicke in die Unternehmensführung und Kundenorientierung sind unter anderem ihre Stärken. Willy wird natürlich immer mit seinem Technologiewissen mit dem Unternehmen verbunden sein und wird Anouk immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

2017: Pappbecher aus hauseigener Produktion
Wie zuvor geschrieben dass “FOOD” boomt, stieg somit auch die Nachfrage nach Pappbechern. Mit der Idee, dass zuverlässige Partner in Europa gefunden werden konnten, war ein Irrtum. Vereinbarungen und Lieferzeiten wurden von so genannten Produzenten nicht eingehalten, im WISA-Segment völlig unzureichend. Der Schrei nach eigenen Maschinen war daher sehr groß und wurde im Sommer 2017 realisiert, so dass der Kunde auch zur vollen Zufriedenheit diesen Service bei Wisa nutzen kann.

2018: Doppelwandpappbecher
Nachdem die Nachfrage nach Pappbechern und deren unterschiedlichen Ausführungen im Jahr 2017 gestiegen war, wurde Ende Februar 2018 die dritte Bechermaschine für die sogenannte “Doppelwandbecher” in Betrieb genommen. Diese doppelwandigen Becher sind aufgrund ihrer starken Dämmwirkung hervorragend geeignet für heiße Getränke höher als 100 ° C. Durch die Doppelwand bleibt der Inhalt länger warm und das Äußere fühlt sich wirklich weniger warm an.

2020: Die dritte Maschine für Picker, Käsepicker, und und und…..
Nach 34 Jahre Erfahrung und jährlich viele Millionen Stück pro Jahr, gibt es scheinbar keine Party mehr oder es gehen “Wisa-Prikkertjes” über dem Tresen. Die nächste Maschine wurde Anfang 2020 bereitgestellt so kommen Sie zu uns mit weitere Millionen! Manuelle Produktionen aus Fernost stehen im vergleich zu unsere hygienischen Produktionen dabei immer wieder im Schatten und sind nicht identisch. Auch die vollautomatische Verpackung in Kartons zu 1.000 Stück ohne benutzung von PP-Beuteln wird dann problemlos möglich sein.