Leider haben uns die stark gestiegenen Energiekosten dazu gezwungen, einen Energiezuschlag zu erheben

Wie es im Jahre 1953 begann

Wisa wurde von Willy Sannemann Sr. gegründet, der 1953 im Vorderzimmer seines Elternhauses in der Enschedeer Esstraat mit dem Bedrucken von Ballons begann. Sannemann senior hatte die ersten bedruckten Ballons einige Jahre zuvor auf Wunsch des Enscheder Schuhladenbesitzers Bervoets-Vriezelaar aus Deutschland mitgebracht. Der Großvater der heutigen Geschäftsführerin Frau Anouk Sannemann, der in den Nachkriegsjahren als Kellner in seinem Vaterland arbeitete, kaufte die bedruckten Ballons bei der Kölnischen Gummifäden Fabrik und transportierte sie in einer kleinen Kiste auf seinem Moped nach Enschede.

Selber drucken
„Irgendwann dachte er: Das kann ich auch“, sagt Willy Sannemann Sr. „Also haben wir sie fortan selbst bedruckt. Das Problem dabei ist jedoch, dass man einen Ballon erst aufblasen muss, bevor man ihn bedrucken kann. Dazu benutzten wir in den Anfangsjahren einen Staubsauger. An dem Ballon wurde eine Wäscheklammer befestigt, wonach der Ballon über ein Klischee bewegt wurde. Die Aufgabe von uns Kindern war es, diese Wäscheklammern danach von den Ballons abzunehmen. So war jedes Familienmitglied am Herstellungsprozess beteiligt.“

Auf nebenstehenden Fotos die Wohnung der Familie wo die ersten Ballon-Druckergebnisse im Vorderzimmer erzielt wurden und Willy Sannemann Sr. zwei Jahre später in der damaligen Ballondruckerei im Jahre 1966.

1965 Einstieg in die Werbewelt
Sannemann Senior sah bald, dass es in der Werbewelt mehr zu verdienen gab und gab seinem Unternehmen auf verschiedenen Messen wie den Jaarbeurs in Utrecht, den Jaarbeurs van het Oosten und dem Slavakto (Slagersvak tentoonstelling) noch mehr Bekanntheit. Neben Luftballons wurden nun auch handgefertigte Schlüsselanhänger, Stifte und bedruckte Sparschweine verkauft, ein echter Reiter für die Metzger.

Auf der Metzgerei kam Utrechts größter Metzger (“Es ist gut, es ist von Teekens”) und fragte, ob diese kleinen Zedppelinballons mit einer Pfeife auf ihnen etwas seien. Sannemann fragte, ob er Ein Metzger sei, und er war es. “Nun”, sagte Sannemann, “dann hast du mindestens einmal in der Woche “Hackfleisch im Angebot”, und das hatte er” sagte Sannemann. Der Metzger nahm 5 Säcke Luftballons und kam am nächsten Tag mit den Worten zurück: “Händler, du hast recht, es war wie unser Hackfleisch Angebot”.

1966 Eröffnung der ersten Filiale von C&A Brenninkmeijer

Als C&A irgendwo eine neue Filiale in Holland eröffnete, fuhren wir selber mit eie Mitarbeiter an Ort und Stelle um Zirka 5.000 Bunte Luftballons innerhalb eines Tages zu verteilen. In 1966 bei der Filiale in Amsterdam wo Willy Sannemann Sr. auf einer Kiste steht und Ballons verteilte. C&A war der erste großer Kunde des Unternehmens
(Foto) Ballonverteilung Coolsingel Rotterdam.

 

1966  Willy Jr. wurde Mitarbeiter
Die Wäscheklammern wurden einige Jahre später ersetzt durch einem die Felge eines Fahrrads. Darüber lief ein Riemen wodurch einige Ballons die Puste behielten und so trocknen konnten. Willy Sannemann jr. stieg schon im Alter von 15 Jahren in die Firma ein, als sein Vater schwer erkrankt war. „Als mein Vater wieder gesund war, bin ich nicht zurück zur Handelsschule gegangen, weil mir das Lernen sowieso keinen Spaß machte. Der Handel ist viel aufregender.“

Die Anfangsproduktion von 500 Ballons pro Tag steigerte sich schnell. Nach dem Kauf der Halle einer nahe gelegenen Kartonagefabrik waren zumindest die Platzprobleme beseitigt. Die Nachbarsfrauen der Familie Sannemann waren in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren als Teilzeitkräfte in der Firma beschäftigt. 

 

 

1968 Willy Jr. übernimmt die Produktion
Willy Sannemann Jr. trat im Alter von 15 Jahren wegen der Krankheit seines Vaters in das Unternehmen ein. “Nachdem mein Vater sich erholt hatte, ging ich nicht zurück zum LEAO, ich hatte da kein Bock draufeinen kleinen Bruder tot. “Der Handel ist viel spannender.” Die Produktion begann bei 500 Stück pro Tag, steigt aber bald. Nach dem Kauf einer Firmenhalle der angrenzenden Kartonfabrik ging es Wisa besser. Nachbarn der Familie Sannemann waren in den 1950er und frühen 1960er Jahren als Teilzeitbeschäftigte tätig.

Schneller und effizienter
Bald stellte sich heraus, dass es eine andere Methode geben muss, um die Ballons schneller und effizienter zu drucken. In Belgien wurde eine “Fabrik” gefunden, die den Druck der Ballons vereinfachen könnte. Gummiklischees oder handgeklebte Texte wurden auf eine Metallrolle geklebt und durch ein Farbbad geschleift, wodurch ein negativer Eindruck auf eine ebenso rotierende Gummirolle entsteht. So konnte man hier leicht einen aufgepusten Ballon von Hand halten, und so wurde der Druck auf dem Ballon “übernommen”. Der bekannte Elektrolux Staubsauger wurde durch einen kleinen Kompressor ersetzt!

Die Ära der Wäscheklammern und des Fahrradrades endgültig beendet.
Revolutionär, aber die Belgier haben vergessen, ein Patent auf ihre Erfindung zu beantragen… Nicht weniger als 20 Maschinen wurden “gekauft”. Durch den Anschluss von zwei dieser sogenannten Handmaschinen und das Platzieren eines sogenannten Befestigungsrades vor der Maschine wurde eine Ballondruckmaschine erhalten, die den Ballon plötzlich zweiseiten drucken konnte. Dadurch konnte die tägliche Produktion gesteigert werden. Die 10 Mädchen in der Druckerei stellten nicht weniger als 10.000 Ballons pro Person Tag für Tag von Hand auf die Maschine, danach wurde der Ballon automatisch aufgeblasen, notierte das Textbild der Rolle und deflationierte dann sofort wieder.

 

1976 Das Unternehmen Wisa war zu klein für Heineken

Speicherkapazität
1976 übernahm Willy Sannemann Jr. das gesamte Geschäft. Willy Sannemann senior verabschiedete sich aus dem Geschäft und das Unternehmen wuchs stetig, aber nicht der Raum, in dem gearbeitet werden musste. Die Lagerkapazität mußte erhöht werden und das Wohnhaus und Garten der Nachbarn, war bereits vollständig gebaut. Sobald Lastwagen entladen werden mussten, wurden auf beiden Seiten der kleinen Esstraat nur einen halben Tag lang Schilder aufgestellt, das der Verkehr nicht mehr passieren konnte, weil alles von Hand entladen werden musste, wobei auch die Spediteure am Nachmittag kamen, um die Ware abzuholen. Irgendwann konnten wir einen Auftrag vom Holländischen Bierbrauer Heineken bekommen, aber sie wollten zuerst sehen, ob unser Unternehmen “Heineken-würdig” war. Mehr als 3 Tagen haben wir gehobelt und geputzt. Alles war blitze blank sauber jedoch zwei Wochen später erhielten wir eine Ansage, das Unternehmen war für denen zu klein…..

1979 Ballonproduktion in Malaysia
Latex kommt im Prinzip aus Ländern wie Indonesien-Malaysia etc. Willy lernte eine Produktionsfirma in Johor Bahru (an der Grenze zu Singapur) kennen, wo neben Teppichunterlagen und Gummihandschuhen auch Luftballons hergestellt wurden. Zunächst wurden Container voller Ballons in verschiedenen Größen bei Skellerup Industries bestellt und in Enschede gedruckt. Größere Unternehmen bestellten jedoch Millionen von Ballons, was die Druckerei in Enschede überlastete und daher wurden etliche Maschinen nach Malaysia verschifft und die größeren Bestellungen dort 24/7 innerhalb kürzester Zeit gedruckt und entsprechend der Kundenwünsche. Die Produktion wurde von Herr Yap Fokuee geleitet und das Unternehmen wurden jedes Jahr von Willy besucht, um nicht nur die Produktion zu überprüfen, sondern auch unangemeldete Kontrollen der Wisa-Unternehmensrichtlinie „keine Kinderarbeit“ durchzuführen.

1988 Neubau am Euregio Industriegelände

Nach der Absage des Amsterdamer Brauers im Jahr 1987 erkannte Willy Sannemann, dass ein weiteres Wachstum seines Ballonunternehmens im Wohngebiet von Enschede nicht möglich wäre. Es wurde beschlossen, im Euregio Business Park ein komplett neues Geschäftsgebäude zu errichten. Geld fehlte, aber die Bank (seit 1953 die Hausbank der Familie) freute sich wie Willy Sannemann über das Wachstum der Firma, so dass dieser Neubau realisiert werden konnte. Das gegenseitige Vertrauen war seit 1953 nicht verletzt worden und das Risiko, sich ans Steuer zu setzen, war nicht allzu groß, da man einer Arbeit bei Wisa nicht abgeneigt war. Willy hatte sich vorgenommen, das investierte Geld schnell wieder zu verdienen und machte auf Messen im In- und Ausland große Fortschritte. Das Angebot an Groschenprodukten wurde ständig erweitert, so kam eins zum anderen. Sonnenblenden, Papierfähnchen und andere verwandte Produkte, die in eigener Regie hergestellt werden könnten.

 

1988-1989 Alles unter Kontrolle ? Nein!
So war eine Bestellung von bis zu 2 Millionen Stück Jo-Jo’s für Amerika, dachte man. Kein Unternehmen in den Niederlanden oder Deutschland wollte es starten, aber Willy und seine Verwandten “gefielen” den Job. Wie man auch denkt die eigene Regie führen zu können, wenn die Mitspieler nicht wie vereinbart funktionieren, ist das Spiel schnell vorbei.

Das ist richtig, es ist passiert. Ein Lieferant, der das Produkt “automatisch” verpacken würde, stellte die Produktion nach einiger Zeit ein, da das Verpacken der Jo-Jos sehr enttäuschend war. Schwer zum vereinbarten Preis stellte sich danach heraus und er wollte nicht weniger als das Doppelte des Betrages erhalten. Das Unternehmen wurde natürlich vom Gericht vorgeladen, um die Produktion zum vereinbarten Preis zu beenden, aber fast ein Monat war vergangen, ohne Produktion.

Die von den Amerikanern gesetzte Frist had, sonst wäre das nun wachsende Unternehmen zum Scheitern verurteilt gewesen. In Eile wurden unsere eigenen Verpackungsmaschinen (Flowpack) gekauft und jeder wurde Tag und Nacht eingesetzt, um das Jo-Jo zu verpacken. Verpacken von zwei Kunststoffteilen, eine Schnur und eine Sicherheitsbeschreibung, ja, denn es war für die Amerikaner, wo Spielzeugartikel waren die höchsten Sicherheitsanforderungen. Am 22. Januar 1989 wurde die Arbeit am Morgen erledigt, die 2.000.000 Jo-Jos konnten versendet werden. Es brachte nicht den angeblichen Gewinn, der berechnet worden war, sondern nahm eine Menge zusätzliche Energie und mehrere Jahre seiner Gesundheit und seit diesem Datum hat Willy sich von der Herstellung eines Produkts erholt, wo er selbst nicht unter Kontrolle ist.

1991 Neues Lager

Schon bald nach dem Neubau im Jahr 1988 wurde die Lagerkapazität im Lagerhaus Voorjaarsweg 2 wieder viel zu klein. Willy würde es nicht noch einmal passieren, dass das Lager zu klein wird und ein „Kunde“ ausfällt, weil die Firma damit nicht zurechtkommt. Es ergab sich die Gelegenheit, das Grundstück Nr. 8 zu erwerben und schon bald wurde ein weiterer Neubau für eine Lagerhalle mit einer Lagerkapazität von nicht weniger als 360 Palettenplätzen geplant.

In der aktuellen Situation dient dieses Lager der Lagerung von Luftballons und Ballonzubehör sowie Produkte Holz und Verpackungsmaterialien.

 

1996 Eine Maschine, von der Willy jahrelang geträumt hatte, musste geschaffen werden, vom altmodischen Flexodruck zum ultramodernen Qualitätsdruck/Qualityprint

Die Druckwelt stellt seit Jahren höchste Ansprüche an Produkt- und Druckqualität, auch bei Ballons. Der Flexodruck war keine Qualität, zu der man „Sie“ sagen konnte, aber in aller Angemessenheit akzeptiert werden konnte. T-Shirts, Kugelschreiber und viele andere Artikel werden seit Jahren im Siebdruck bedruckt, warum also nicht auch für Luftballons? Die Schwierigkeit dabei war, dass ein Luftballon eben kein Produkt mit fester Oberfläche ist, sondern ein luftig schwebender Artikel, der unhandlich zu bedrucken ist. Die amerikanischen Ballondrucker beherrschten diese Technik bereits, aber natürlich gaben sie ihre Technik nicht auf. Willy wäre nicht Willy, wenn er auch dieses nicht meistern würde, und so mit ‘offenen Augen’ heimlich einen Luftballondrucker in Houston (USA) besuchte. Es wurden Maschinen gebaut, umgebaut und demontiert und so weiter, bis schließlich in Zusammenarbeit mit einem Maschinenbauer die endgültige Version entstand. Lediglich das Einsetzen der Ballons musste von Hand erfolgen. Als Ergebnis stellte sich heraus, dass eine extreme Perfektion der Druckqualität erreicht werden konnte, aber die Stückzahlen, die das Unternehmen verkaufte, bei weitem nicht erreicht werden konnten. Es musste eine Maschine geschaffen werden, von der Willy jahrelang geträumt hatte. Ballon automatisch einlegen, vollautomatisch mehrfarbig bedrucken, entleeren etc. Die erste Maschine wurde 1996 realisiert und bald darauf folgten weitere, so dass mehrmals pro Woche automatisch realisiert werden konnte.

Januar 2010 – Einführung des neuen Drucksystems für Luftballons im High Quality Precision Print
Immer wieder werden höhere Ansprüche gefordert an der Ballondrucktechnik. Wo man sich früher noch zufrieden gab mit einem so genannter Satztext, wurden die farbigen Logo’s eingeführt. Jedoch durch diese allerneueste Druckmethode können farbige Bilder im Euroskaladruck CMYK erreicht werden und können wir sogar bis zu 8 Druckfarben drucken, wie z.B. Euroskala + 4 zusätzliche Druckfarben. Der einzige Nachteil ist die befüllung dieser Maschine welche noch optimiert werden muss.

Januar 2011 – Einführung des völlig automatisierten Feeders für den High Quality Precision Print
Nicht nur „Prosit Neujahr“ sondern auch die Einführung der automatisierung für die HQPP-Maschine. (Wie die Drucke aussehen, können Sie sich ansehen in der Fotogalerie. Wie die Maschine aussieht ……..? Schauen Sie sich unseren Produktionsfilm an.

2000 – Anouk Sannemann trifft ihre Entscheidung und führt das Unternehmen seit dem Jahre 2000, mit Erfolg!
Anouk geschäftlich tätig im Familienunternehmen? “Das nie”, sagte Sie! Kundenbetreung? “Oh nein, bitte nicht” sagte sie immer wieder. Dafür wäre sie nicht geeignet, dachte sie. Bis sie nach einiger Zeit eines Mittags als Aushilfskraft nicht nur die Nachteile sondern auch das Gute in dem Famielienunternehmen erkannte und im Jahre 1993 selbst entschied zuerst als Verkaufsmitarbeiterin tätig zu werden. Sannemann’s hatten endlich, nachdem schlechte Erfahrungen mit einem Geschäftsführer gemacht wurden, eine gute Aussicht auf eine tüchtige und kundengerechte Geschäftsleitung, denn in Kürze stellte sich heraus das Anouk Ihrem Vater sehr ähnlich war. Der Handel und der Umgang mit Kunden war Ihr auf den Leib geschrieben und sie konnte schon bald die Regie im Büro übernehmen sodas Willy Sannemann, nachdem er selber seit dem Jahre 1966 in der Druckerei tätig war, sich mehr und mehr dem technischen Bereich des Unternehmens wittmen konnte. Seit dem Jahre 2000 gehört Anouk zur Geschäftsleitung des Unternehmens und ist befugt alle Entscheidungen im Sinne des Unternehmens zu treffen.

Vom altmodischen Flexodruck zum hoch modernen Qualityprint Siebdruck
Hohe Ansprüche wurden immer wieder gestellt an Produkt und Druckqualität, so auch für Luftballons. Der altmodische Flexodruck war nun nicht gerade eine Qualität der höchsten Stufe. Kugelschreiber, T-shirts und zahlreiche andere Artikel wurden bereits seit Jahren im Siebdruck gefertigt also warum nicht auch versuchen Luftballons im Siebdruck zu bedrucken. Die Schwierigkeit war das ein aufgeblasener Ballon nicht gerade eine stabile Fläche hat.

Die Amerikaner hatten diese neue Drucktechnik bereits im Griff, gaben diese Fähigkeiten jedoch nicht gerne dem europäischem Markt bekannt. Willy wäre nicht Willy dieses Fhänomen nachzuvollziehen wie es funktionieren sollte und machte sehr schnell die ersten Versuche um zu einem guten Siebdruck zu kommen. Maschinen wurden gebaut, geändert, nochmals neu gebaut u.s.w., u.s.w. bis schließlich damals die modernste Druckmaschinen im Siebdruckbereich zu Stande kamen. Nur das einlegen der der Ballons in die Maschine mußte und sollte unbedingt noch vereinfacht werden. Willy träumte nicht nur davon sondern tüftelte ca. 8 Jahre an seine Automatisierungen wodurch jetzt vollautomatische Ballon-Siebdruckmaschinen im Einsatz sind.

Neue Maschinen für die Papierverarbeitung und Ballondruckerei

2007 – Neue Maschine für die Produktion von Portionsfähnchen/Käsepicker
Nebst den guten Käse kommen auch die Käsepicker aus Holland. Die erste Maschine mit der man vollautomatisch Portionsfähnchen / Käsepicker herstellen konnte, wurde bereits 1995 gebaut und musste inzwischen ersetzt werden. Die allerneueste Maschine ist erwartungsgemäß Ende März 2007 in Gebrauch genommen worden. Durch diese Maschine wurde nicht nur die Qualität stark verbessert, wir können damit auch die Produktionsmengen besser beherrschen. Selbstverständlich wird auch bei dieser Maschine die vollautomatische Bearbeitung, kleben und verpacken – handsfree – ausgeführt. Ein gutes Gefühl bei diesen hygienisch anspruchsvollen Produkten. Die Produktion der Portionsfähnchen wurde durch den weiteren Maschinenbau sogar verdoppelt und die nächste Produktionsmaschine ist im Jahre 2008 im Anmarsch, damit wir die Lieferzeiten weiterhin verkürzen können, denn die Nachfrage nach Käsepicker ist überwältigend. Und das nicht nur aus dem Land der Käse. Frau Antje wird sich jedoch wieder freuen, denn keinen Käse ohne Käsepicker!

2008 – Die dritte Maschine für die Produktion von Papierfähnchen wurde in Betrieb genommen
Anfang Februar 2008 wurde die allerneueste Maschine für die vollautomatische Herstellung von Papierfähnchen in Betrieb gekommen, wodurch die Produktionskapazität sich jetzt zwischen 150.000 Stück täglich beträgt. Die anstürmenden Anfragen können jetzt von uns meisterlich bewältigt werden.

2009 – Weitere Maschine für Portionsfähnchen fertiggestellt
Die Nachfrage nach unseren Portionsfähnchen ist so gross, das wir uns bereits Mitte des Jahres 2008 entscheiden mußten eine weitere Maschine zu bauen. Auch in Schichtarbeit konnten die von unseren Kunden gewünschten Stückzahlen nicht bewältigt werden. Es wird wohl zu zu schreiben sein an Qualität, Verarbeitung und Verpackung. Anfragen über Millionen Stückzahlen mußten deshalb leider des öfteren mit einem „nein“ beantwortet werden da wir andere Aufträge bestimmt nicht absagen wollen. Ab sofort werden auch die größeren Stückzahlen mit recht guten Lieferzeiten beantwortet und von unsere neue Maschinenversion bedient.

2012: Vollautomat für Papierfähnchen C.
Eine weitere neue Maschine zur Herstellung von Fahnen Format C. Fähnchen im Format C wurden manuell mit einem Kunststoffstab verklebt. Nachdem die Umsatzentwicklung in diesem speziellen Format im vergangenen Jahr stark zugenommen hat, konnten wir die Nachfrage nicht immer pünktlich decken. Daher wurde eine Maschine ähnlich den A + B-Formaten entwickelt, die nun auch vollautomatisch bis zu ca. 40.000 Fahnen pro Tag verarbeiten kann. Die Tagesproduktion von Papierfähnchen in der Papierverabeitung läuft hiermit auf 190.000 Stück.

2015: Neue Maschinen zur Herstellung von Pappteller.
Pappteller sind nichts Neues, denn in Shops sind sie zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier bereits seit Jahren erhältlich, meist aus Fernost-Produktionen. Die Nachfrage konnte jedoch in Europa mit kurzen Lieferzeiten nicht gewährleistet werden so dass wir es ab sofort in unserer Abteilung Papierverarbeitung in Enschede in 4 verschiedenen Formate produzieren.

2016: Gastronomie ist “booming business”
Nach dem Riesenerfolg unserer Portionsfähnchen, gibt es jetzt auch eine Maschine für die vollautomatische produktion von Burgerpicker. “Food” ist booming und die Nachfrage nach produktbezogenen Produkten steigt hierdurch selbstverständlich auch. Mit der Erfahrung, die wir seit Jahren mit der Produktion von Partypickern haben, haben wir so schnell wie möglich eine Maschine für Buergerpicker entwickelt! Diese Maschine ist seit August 2016 erfolgeich im einsatz.

2016: Anouk vom Geschäftspartner zum Mit- Eigentümerin
Willy Sannemann Junior mittlerweise Senior, 50 Jahren Herz und Seele im Geschäft, und mit seinen 65 Jahren ist die Zeit gekommen den Taktstock an Anouk zu überreichen. Sie ist seit 1994 im Familienunternehmen tätig als Geschäftsführerin und nun auch die Mit-eigentümerin des Unternehmens. “Die Oldies” lernen bereits seit Jahren mehr von Ihr als umgekehrt. Neuer Wind durch das Unternehmen, weitere Einblicke in die Unternehmensführung und Kundenorientierung sind unter anderem ihre Stärken. Willy wird natürlich immer mit seinem Technologiewissen mit dem Unternehmen verbunden sein und wird Anouk immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

2017: Pappbecher aus hauseigener Produktion
Wie zuvor geschrieben dass “FOOD” boomt, stieg somit auch die Nachfrage nach Pappbechern. Mit der Idee, dass zuverlässige Partner in Europa gefunden werden konnten, war ein Irrtum. Vereinbarungen und Lieferzeiten wurden von so genannten Produzenten nicht eingehalten, im WISA-Segment völlig unzureichend. Der Schrei nach eigenen Maschinen war daher sehr groß und wurde im Sommer 2017 realisiert, so dass der Kunde auch zur vollen Zufriedenheit diesen Service bei Wisa nutzen kann.

2018: Doppelwandpappbecher
Nachdem die Nachfrage nach Pappbechern und deren unterschiedlichen Ausführungen im Jahr 2017 gestiegen war, wurde Ende Februar 2018 die dritte Bechermaschine für die sogenannte “Doppelwandbecher” in Betrieb genommen. Diese doppelwandigen Becher sind aufgrund ihrer starken Dämmwirkung hervorragend geeignet für heiße Getränke höher als 100 ° C. Durch die Doppelwand bleibt der Inhalt länger warm und das Äußere fühlt sich wirklich weniger warm an.

2019 bekommt Anouk solide Unterstützung
Anouk führt das Unternehmen reibungslos, Produktion und Vertrieb werden ihr, wie bereits erwähnt, schon in jungen Jahren beigebracht. Doch für alle Randsachen, bei denen ihr Vater Willy Sannemann alles über „Hut und Krempe“ wusste, muss eigentlich ein Manager hinzukommen. Was könnte nicht mehr Spaß machen, wenn Sie all diese Randdinge Ihrem Partner überlassen können. Jemand, der Einblick in die Höhen und Tiefen des Geschäfts hat und aus einem größeren Unternehmen kommt. Ihr Partner Folkert Brink, ursprünglich Account Manager bei Vink in Didam, übernimmt diese Aufgabe ab sofort als General Affairs Manager und kann somit Anouk in allen Belangen der Aktivitäten innerhalb von Wisa unterstützen und entlasten.

2020: Die dritte Maschine für Picker, Käsepicker, und und und…..
Nach 34 Jahre Erfahrung und jährlich viele Millionen Stück pro Jahr, gibt es scheinbar keine Party mehr oder es gehen “Wisa-Prikkertjes” über dem Tresen. Die nächste Maschine wurde Anfang 2020 bereitgestellt so kommen Sie zu uns mit weitere Millionen! Manuelle Produktionen aus Fernost stehen im vergleich zu unsere hygienischen Produktionen dabei immer wieder im Schatten und sind nicht identisch. Auch die vollautomatische Verpackung in Kartons zu 1.000 Stück ohne benutzung von PP-Beuteln wird dann problemlos möglich sein.

2021: Eine neue Maschine für Burgerpicker
Im Jahre 2016 wurde mit der vollautomatischen Produktion der sogenannten Burgerpicker begonnen. Sehr schön so eine Maschine mit den Erfahrungen der Maschinen für die herstellung von Portionsfähnchen, aber bei einer Tageskapazität von 10.000 Stück wurden die Mitarbeiter von Wisa nicht wirklich fröhlich. Glücklicherweise konnte das Wissen von Willy Sannemann genutzt werden und gemeinsam mit einem Konstrukteur entstand 2020/2021 eine Maschine mit einer Kapazität von nicht weniger als 50.000 Stück pro Tag. Diese Maschine wurde mitte 2021 in betrieb genommen.

2021: 2  neue Maschinen für Bambus-Spießpicker und Holzbesteck

Bambus-Spießpicker
Bedruckte Spießpicker aus Bambus ist der neueste Artikel im “Wisa Lebensmittel-Sortiment”. Prinzipiell ist dieser Artikel als Importversion mit einem personalisierten Branding in 1 Farbe Braun bekannt. Bei Wisa drucken wir diesen idealen Catering-Artikel jedoch in mehreren Druckfarben, sowohl 1- als auch 2-seitig. Die Wahl ist …… und daher unverzichtbar in der Welt der Gastronomie.

Holzbesteck
Holzbesteck gibt es unbedruckt in Hülle und fülle, aber was macht man wenn Sie die lustigen und geschmacksfreien Holzbesteckteile wie Löffel, Messer und Gabeln mit eigenen Firmennamen versehen möchte? Auch ein Wisa-Artikel und daher unverzichtbar in der gastronomischen Welt.